Wozu ein „Forum für eine integrierte Gesellschaft“?

Das „Forum integrierte Gesellschaft“ entstand aus der Einsicht, dass unsere Gesellschaft heute in einem tiefgreifenden Wandel begriffen ist, in dessen Verlauf sich eine neue, reifere Kultur des Umgangs der Menschen miteinander und mit ihrer Welt herausbilden kann. Die Entwicklung der Technik befreit die Menschen in wachsendem Maße von der Notwendigkeit grober physischer Arbeit. Das könnte ein Glück und ein Geschenk für alle sein, wenn diesem Umstand gesellschaftliche Verhältnisse entsprächen, die uns befähigten die frei gewordenen Kräfte für die Schaffung einer gerechten Welt einzusetzen, in der alle Menschen satt und ausreichend versorgt würden, ohne dass sie sich gegenseitig und anderen Wesen den Lebensraum nähmen. Aus den freigesetzten Kräften könnte sich eine Begegnungskultur entwickeln, die den Übergang aus der Frühzeit menschlicher Entwicklung in eine erwachte Phase der Evolution einleitet.

Ansätze dafür zeigen sich in den Bemühungen um die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für jeden Menschen, in der weltweiten Erneuerung von Gemeinschaftskulturen, in der zunehmenden Eigeninitiative sozial erwachter Individuen. Aber zu oft liegen die Initiativen noch unverbunden nebeneinander. Es wird Zeit, diese Impulse in Wechselwirkung miteinander zu optimieren, transdisziplinär und synergetisch wie drei Kreise, die unabhängig voneinander existieren, einander aber so überschneiden, dass jeder auch die beiden anderen berührt: Ökonomie, Rechtsleben und Kultur. Im Schnittfeld dieser drei Kreise steht der Mensch, der seinen Ort neu bestimmt. Das „Forum integrierte Gesellschaft“ versteht sich als ein Instrument, diese Ortsbestimmung zu denken und zu gestalten. Auf unserer Seite finden Sie daher - Wir über uns – und die Aktivitäten unserer einzelnen Mitglieder - Dokumentationen der Aktivitäten des Forums - Thesen, Themen. Forschungsansätze - Verweise auf verwandte Kreise

Unser Freund Hermann ist gestorben         

Herman Prigann, Teilnehmer unseres Kasseler Symposions, Künstler, Philosoph, Gestalter einer ökologischen Ästhetik, wollte mit uns allen zusammen nach dem Symposin weiterhin kreative Wärmeräume schaffen. Im Dezember 2008 erlag er seinem Krebsleiden. Seine Innovationskraft, seine Perspektiven, seine Visionen werden uns weiter begleiten. - Lest hier mehr über ihn.